Der 2001er war einstmals meine Lieblingswein und für mich das Beste, was je auf Grès-Saint-Paul erzeugt wurde. Umso gespannter war ich, als ich mich entschloss, meine letzte Flasche an Weihnachten zum Hauptgang zu "opfern". Die Nase war expressiv, schwarzbeerig mit Vanille und Röstnoten, doch dann kam die Enttäuschung mit dem ersten Schluck: Holz, Holz und nochmal Holz – keine Frucht mehr, keine Länge. Ich war so enttäuscht, dass ich einen anderen Wein aus dem Keller holte….Allerdings waren zwei "Tischgenossen" (die zugegebenermaßen immer positiv auf deutlich holzgeprägte Weine ansprechen) schlichtweg begeistert. Deshalb muss ich meine Wertung als "eindeutig subjektiv" bezeichnen.
Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 26/12/2011
Fazit: Sehr subjektiv: 14/20! Aus und vorbei (lag ehemals bei 19 oder 19,5)