Chateau Pech-Céleyran, Ombline, 2018, IGP d’Oc
Merlot, Cabernet und Malbec. Brombeere, Kaffee und Liebstöckel, Garrigues-Kräuter im Abgang. 15,5/20
Chateau Pech-Céleyran, Ombline, 2018, IGP d’Oc
Merlot, Cabernet und Malbec. Brombeere, Kaffee und Liebstöckel, Garrigues-Kräuter im Abgang. 15,5/20
Les Collines du Bourdic, Merlot, 2018, VdP d’Oc
Typische Merlot-Nase mit Brombeere und leicht erdigen Noten. Im Mund wieder Brombeere, Kaffee und dunkle Schokolade. Das Preis-/Genussverhältnis ist nicht zu toppen. Erinnert an Grange Philippe Merlot zu seinen besten Zeiten (langjährige Kunden werden sich erinnern). 16,5/20
Cave Coop.de Cabrières, Fulcrand Cabanon, 2018, AOP Languedoc
Braucht Luft! Malzige, gewürzige Aromen, mittlerer Körper. Sollte noch etwas lagern. Potenzial: 15,5/20
Les Filles de Septembre, Tradition, 2018, Côtes de Thongue
Bukett mit laktischen und buttrigen Noten, kleine schwarze Früchte, leicht erdig, fast identisch mit dem 2017er. Klasse Alltagswein! Preis-/Genussverhältnis genial! 15/20
Ein Spanier…umringt von Franzosen…kann das gut gehen? Bei mir scheinbar nicht. Meine Erfahrungen mit vielen spanischen Weinen bestätigen sich ein weiteres Mal. Der Pesquera wird allgemein hochgelobt und kostet eine Stange Geld (uns wurde er geschenkt), aber schon das Bukett zeigt die immer gleiche (spanische) Richtung auf, die mich einfach nur nervt: Holz, Holz und nochmal Holz! Das setzt sich im Mund fort und maskiert alles, was dahinter noch sein könnte. Nach 30min. Luft schwächt sich das Holz etwas ab, allerdings finden sich nur sehr dezente Fliedernoten und der Wein ist insgesamt recht dünn und schlank. Ich weiß, ich mache mir damit so manchen Feind, aber ich finde der Wein ist ein typischer Blender, modisch gemacht, ohne Tiefe und völlig überteuert. Wir haben danach einen Pech Céleyran – Les Mûriers 2017 aufgemacht (kostet ein Viertel des Pesquera-Preises), der hat mehr Spaß gemacht. Wertung für den Pesquera: 14/20
Seit einigen Jahren habe ich die eingeschlagene Richtung (immer stärkerer Einsatz von neuen Barriques) kritisiert und mir vom 2013er nur drei Flaschen in den Keller gelegt. Ich hatte die Befürchtung, dass die Fruchtstruktur dem Hoz nicht standhält; will sagen: wenn die Barriquedominanz abgeschmolzen ist, wird nicht mehr viel von der Frucht übrig sein. Genau so ist es gekommen. Die Holznoten sind jetzt auf ein vernünftiges Maß abgeschmolzen, aber drum herum ist kaum mehr etwas übrig. Leichte Brombeer- und Schwarzkirschnoten. Schade! Mit Wehmut denke ich an die tiefgründigen, komplexen Jahrgänge vor 2011 zurück. 14/20
Ein Traumwein. Komplex, malzig, tief, lang, körperreich und elegant zu gleich. 19/20
Viel schwarzer Fruchtschmelz, samtig am Gaumen. Angenehme Frische, mittlerer Körper. Sehr gelungen und mit einem tollen Preis-/Genuss-Verhältnis. 15,5/20
Kaum Alterungstöne in der Farbe. Auch gustativ fast noch jugendlich. Fest, mit Röst und Holznoten vom Barriqueausbau, Tabak, elegante dunkle Frucht. Macht locker noch 5 Jahre. Schade, dass es meine letzte Flasche war. 17,5/20
Fast 30 Jahre alt und trotzdem noch enorm kraftvoll, lang, komplex und tief. Gänsehaut pur und für mich einer der besten Weine, die ich jemals getrunken habe. Ich bin verblüfft über die relativ gesehen eher mittelmäßigen Bewertungen von Rene Gabriel (17Punkte) und Robert Parker (90Punkte). Beide haben den Wein in seine Jugend degustiert und ich vermute, dass sie sein Entwicklungspotential deutlich unterschätzt haben. Für mich: 19/20
