Die Nase ist traumhaft (Gänsehaut!): Tiefe, tintige Noten, balsamische Aromen, Blaubeere, Röst- und Tabaknoten. Dann im Mund der Schock: Fast brutale, bissige Säure, wieder blaubeerige unharmonische Frucht, indifferente Tannine. Nach zwei Stunden Luft minimal besser.
Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 13/9/2008
Fazit: Bin sehr zwiespältig und habe wenig Einschätzung für die zukünftige Entwicklung des Weins. Ich baue mal auf die Bewertung von René Gabriel (19/20), denn ich habe noch fünf Flaschen im Keller. Ich habe den Wein blind gekauft auf der Basis alter, mir bekannter Jahrgänge und immerhin ist der Gruaud ein sogenannter Super-Deuxième! Die nächste Flasche werde ich frühestens in einem Jahr öffnen, denn zur Zeit nur 15,5/20.
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