Etwas ängstlich habe ich meine letzte Flasche 98er Maucaillou geöffnet – ist er schon "drüber"? Schöne Nase nach Zedernholz, Waldboden, Cassis und Assam-Tee, danach ein sehr schöner Ersteindruck, dem unmittelbar starke Rösttöne (fast Asche) folgen. Diese Störnoten verflüchtigen sich aber nach wenigen Minuten und der Wein ist zwar relativ schlank, macht aber eine Menge Spaß, weil er sehr authentisch ist. Erdige Noten, wieder Zedernholz und Cassis. Ein klassischer guter Cru bourgeois alter Machart.
Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 24/1/2011
Fazit: Hat sein Hoch überschritten, macht aber noch knapp 16/20.
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