Chateau Lascaux, Les Nobles Pierres, 2005, AOC Languedoc

Früher war der Umgang mit den Barriques bei diesem Wein gefühlvoller. Seit dem 2003er wird hier – für mein Empfinden – zuviel getan. So ist dieser Jahrgang (wieder) "verholzt"; alles andere wird maskiert. Ich hätte diesen Wein blind nach Australien gesteckt.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 9/6/2011
Fazit: Nicht mein Wein. 13,5/20

Grès-Saint-Paul, Bohèmienne, 2008, Vin de table de France

Der Wein hat eine tolle Entwicklung gemacht. Die Süße ist wunderbar integriert und wird gestützt von fülligen Aromen von Rosine, Mandel und Brioche.

Notiz-Autor: Jens Lück
Degustationsdatum: 16/4/2011
Fazit: Für mich der ganz klar beste Süßwein von Grès Saint Paul (weder aufgespritet noch sonst etwas)! 17/20

Chateau Batailley, 1996, AOC Pauillac

Schönes Bukett nach schwarzen Früchten, Veilchen und Kaffee. Im Mund etwas schwächer, zwar mit angenehmer Frucht und schönem Barriquespiel, aber einem Bitterton am Gaumen.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 26/2/2011
Fazit: Bleibt hinter meinen Erwartungen zurück. 16/20

Domaine Bourdic, Syrah, 2001, VdP Côtes de Thongues

Unglaublich, wie sich der wein gehalten hat. Eigentlich schwanke ich zwischen "gehalten" und "entwickelt", denn auf eine gewisse Art hat er sogar noch gewonnen! Elegante Kühle, schwarze Kirsche, Sandelholz, geniales, unaufdringliches Barrique-Spiel (ein weiteres Mal ein großes Kompliment an Hans Hürlimann und Christa Vogel).

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 22/2/2011
Fazit: Ganz große Klasse! 17,5/20

Chateau Saint-Paul, 2003, AOC Haut-Médoc

Wie spannend ist doch die Weinwelt! Ich habe gerade meine erste Notiz zu diesem Wein gelesen (http://www.hamburger-weinseite.de/index.php?option=com_degustationsnotizen&Itemid=41&func=detail&id=51) und muss sagen, dass ich ihn gnadenlos unterschätzt habe. Inzwischen hat er große klasse, ist füllig und trotzdem elegant und von schöner struktur; er hat eine gewisse Kühle, gepaart mit einer sonnigen Süße, die von reifen Tanninen gestützt wird. Ich weiß nicht, ob man den Wein in einer Blindverkostung nicht als wesentlich teurer einschätzen würde. Das einzige was fehlt, ist ein deutlicher Eigencharakter, aber angesichts des Preises und der Qualität ist es regelrecht unfair, das zu erwähnen (nicht jedes Terroir ist dafür gemacht).

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 27/1/2011
Fazit: Super! 17/20