La Grange Philippe, Rosé Django, 2007, AOC Languedoc

Ein traditionell gemachter Rosé. Leicht, spritzig, mit einen floralen, leicht erdbeerigen Aromatik. Die Säure/Frucht-Balance ist sehr schön und ich weiß jetzt schon, dass dieser Wein viele Abende dieses Sommers begleiten wird (insofern es in Hamburg mal wieder einen Sommer geben sollte!).

Notiz-Autor: Jens Lück
Degustationsdatum: 9/5/2008
Fazit: Für mich (wie so oft bei den Grange Philippe-Weinen) ein Preis-/Genuss-Gigant! 15,5/20   

Domaine Bourdic – Hortalesse, 2002, VdP Côtes de Thongue

Er hat lange im "Tiefschlaf" gelegen und ich habe mich immer gefragt, ob der Wein sich noch öffnet. Jetzt ist er da! Und wie! Balsamische Noten, Nuss, Tinte, etwas Leder, tief mit pflaumigen Aromen und einer immensen Länge. Gewaltig und doch elegant. Ein Wein, der absolut eigenständig ist und zum Philosophieren einlädt.

Notiz-Autor: Jens Lück
Degustationsdatum: 3/5/2008
Fazit: Ein sensationeller Wein! 18,5/20

Chateau Lanessan, 1990, Haut-Médoc

Ich habe vor dem Öffnen in René Gabriel´s Buch "Bordeaux total" nachgeschaut und hatte daher nur geringe Erwartungen. Umso mehr freute ich mich, einen sehr schönen Wein trinken zu können: Kirsche, Tabak, weiche Tannine, Waldboden; weich mit mittlerem Körper und mittlerer Länge.

Notiz-Autor: Jens Lück
Degustationsdatum: 2/5/2008
Fazit: Eine sehr positive Überraschung.16/20

Les Collines du Bourdic – Cuvée Prestige 2004 VdP d´Oc

Die Cave coopérative in Bourdic ist ein Musterbeispiel für hohe Qualität einer Gemeinschaftskellerei. Ich kenne die Weine (vor allem diese Cuvée, die aus Merlot und Cabernet besteht und im Barrique ausgebaut wird) seit dem Jahrgang 1993 und noch nie (!) wurde ich enttäuscht. Dieser 2004er besticht durch Rebsorten-typische Aromen von Brombeere, Cassis und einem angenehm vanilligen Holzton, der bereits schön integriert ist. In einer Blindprobe mit Cru-Bourgeois-Bordeaux würde er eine Menge Weine hinter sich lassen!

Notiz-Autor: Jens Lück
Degustationsdatum: 1/5/2008
Fazit: Im Preis-Genuss-Verhältnis eine glatte 1 mit Sternchen. 16/20

Chateau des Baumelles, 2001, AOC Bandol

Traumhafte, Bandol-typische Nase mit Tabak, Eukalyptus, Teer und tiefen Fruchtaromen (die Nase hat fast 20Punkte verdient!!!). Im Mund dann zuerst ein kleines störendes Element: leichte Restkohlensäure, dahinter aber viel Tiefe, Struktur und eine unglaubliche Länge.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 26/4/2008
Fazit: Große Klasse! 18/20

Domaine Clavel, La Copa Santa, 2000, AOC LAnguedoc

Früher habe ich viele Clavel-Weine getrunken und war durchweg begeistert. Ich erinnere mich an ein Abendessen u.a. mit meinem Vater, an dessen Ende wir zum Käse einen 1995er Les Garrigues (den hatte ich direkt bei Pierre Clavel für 20,-Francs gekauft!) öffneten. Und obwohl wir zuvor mehrere wesentlich teurere Weine aus dem Midi und aus dem Bordelais getrunken hatten, waren alle der Meinung, dass dieser Wein der beste des Abends war. Unvergessen bleiben für mich auch der 93er, 96er Copa Santa.
Umso gespannter war ich jetzt. Leider auch umso enttäuschter. Der Wein hatte eine extreme, penetrante Frucht, wirkte künstlich und hatte störende Bittertöne im Abgang.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 30/3/2008
Fazit: Grausam! 12,5/20

Chateau Duhart-Milon, 1991, Pauillac

Ich hatte gar nichts erwartet und stelle fest, dass ich voreilig war. Ein 91er Duhart-Milon? So alt? Und dann aus diesem sehr schlechten Jahr. Fakt ist: Der Weinhat eine feine Würze, ist geschmeidig und recht elegant. Er ist recht schlank, aber alles andere als leer oder belanglos!

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 29/3/2008
Fazit: Und wieder einmal liegt René Gabriel (Wertung 13/20, Haltbarkeit bis 2003) nach meinem Empfinden ziemlich daneben. Für mich 15,5/20

Chateau Maucaillou, 1988, Moulis

Unmittelbat nach dem Öffnen hat er eine interessante Nase mit erdigen Tönen. Im Mund bleibt leider nur noch feuchte Erde. Nach etwa 15 Minuten ändert sich der Wein jedoch komplett und entwickelt eine malzige Süße. Die Tannine bleiben allerdings zu dominant.

Notiz-Autor:
Degustationsdatum:
Fazit: Der Höhepunkt ist längst vorbei. 14/20