Chateau de Lancyre, Rosé, 2007, AOC Languedoc

Die Erwartungen waren hoch, denn der 2006er war ein Traum. Das blasse Rosa-Orange ist schön, die Nase angenehm mit floralen Aromen. Im Mund fehlt mir etwas Frische und wieder stört mich dieser laktische, Joghurt-artige Ton (siehe Chateau de Nages, Rosé, 2007). Außerdem habe ich einen leichten Eindruck von Restzucker, der mich stört.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 17/6/2008
Fazit: Hat mich nicht überzeugt….14,5/20

Collines du Bourdic, Racine blanc, 2007, VdP d´Oc

Eine Cuvée aus Vermentino (französisch:Rolle) und Viognier. Interessant! In der Nase traumhaft füllig mit Ananas, Papaya und leichten Zitrusaromen. Im Mund fehlt etwas Frische – vielleicht wäre ein höherer Vermentino-Anteil besser gewesen.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 17/6/2008
Fazit: Für den Preis von etwas über 4,-Euro klasse! 14/20

Grès Saint Paul, Antonin, 2005, AOC Languedoc

Nach den Jahrgängen 1998 – 2002, die ich alle extrem gut fand, habe ich dem Antonin immer etwas zwiespältig gegenüber gestanden und konnte die recht hohen Bewertungen im Guide Hachette nicht recht nachvollziehen. Der Wein war mir immer etwas zu "mainstreamig"….die extrem hohe Beliebtheit bei unseren Kunden stützt diese Behauptung. Mit diesem 2005er ging es mir zu Beginn wieder so, aber dann fand ich pötzlich Zugang. Irgendwie war ich immer auf der Suche nach den "alten" Antonins, die – wenn auch sehr unterschiedlich – immer sehr markant und kraftvoll waren. Der neue Stil ist "stiller", eleganter und saftiger mit einer weicheren Aromatik. Eigentlich wie ein Bruder des "Romanis" mit Holzausbau. Allerdings gefällt mir persönlich dann der Romanis besser – ebenso wie die "alten" Antonin-Jahrgänge.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 16/6/2006
Fazit: Subjektiv: 15/20, objektiv: 16,5/20

Mas de Bressades, Tradition, 2006, AOC Costières de Nimes

Unmittelbar nach dem Öffnen animalische Noten und Carignan-Anzeige (?). Das lässt aber schnell nach. Dann sehr saftig mit würzigen Noten, Wacholder, Oliven, Mokka. Schöne Länge und Komplexität.

Notiz-Autor: Jens Lück
Degustationsdatum: 13/6/2008
Fazit: Erstens mag ich den Wein, weil er einen eigenen Charakter hat und zweitens ist er zum Preis von unter 7,-Euro ein Knaller! 16/20

Domaine Haut-Blanville, 1998, AOC Languedoc

Überbordende Nase nach schwarzen Früchten und Waldboden. Im Mund wunderbare, samtige Frucht (wieder schwarze Früchte) ein wenig schwarzer Tee und dunkle Schokolade, dann allerdings ein immer noh etwas zu vordergründiger Holzton. Das Finale ist zu schmal und kurz.

Notiz-Autor: Jens Lück
Degustationsdatum: 24/5/2008
Fazit: Gut, aber dennoch hat er meine Erwartungen nicht ganz erfüllt. 16,/20