Grès-Saint-Paul, Syrhus, 1998, AOC Languedoc

Deutlicher Wasserrand. Immer noch tolles Bouquet von großer Komplexität. Im Mund merkt man, dass der Wein sein Zenith deutlich überschritten hat. Sehr rauchig mit balsamischen Aromen und schwarzer Kirsche.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 11/7/2011
Fazit: …ach die alten Zeiten…schnell austrinken. Noch 15/20 (war mal bei 18)

Grès Saint Paul, Romanis, 2007, AOC Languedoc

Ich war sehr überrascht! Das Rotbeerige, etwas schwer Zugängliche hat der Wein total verloren. Stattdessen präsentiert er Brombeernoten, Krokant und Unterholz.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 30/6/2011
Fazit: Hat sich klasse entwickelt! 16/20

Mas Mouriès, Les Myrthes, 2007, AOC Languedoc

Vanille, Tabakblätter in der Nase, danach Pistazie und Schokolade. Im Mund sehr schönes Barrique-Spiel (erinnert mich von Stil her an die Arbeit von Hans Hürlimann, Domaine Bourdic), dann wieder Pistazie, leicht balsamisch, leicht tintig mit viel Schmelz und Länge.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 18/6/2011
Fazit: Ganz toll! 18/20

Domaine Clavel, La Copa Santa, 2004, AOC Langueoc

Pierre Clavel war einer der Vorreiter des Umbruchs im Languedoc. Gerade diese Cuvée hat schon in den 90ern von sich reden gemacht. Der 2004er ist sehr gelungen. Schöne Pflaumenfrucht, Pistazie, kühle, "vornehme" Aromatik. Hat sich toll entwickelt.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 8/6/2011
Fazit: 16,5/20

Chateau Lascaux, Les Nobles Pierres, 2005, AOC Languedoc

Früher war der Umgang mit den Barriques bei diesem Wein gefühlvoller. Seit dem 2003er wird hier – für mein Empfinden – zuviel getan. So ist dieser Jahrgang (wieder) "verholzt"; alles andere wird maskiert. Ich hätte diesen Wein blind nach Australien gesteckt.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 9/6/2011
Fazit: Nicht mein Wein. 13,5/20