Chateau Batailley, 1996, AOC Pauillac

Schönes Bukett nach schwarzen Früchten, Veilchen und Kaffee. Im Mund etwas schwächer, zwar mit angenehmer Frucht und schönem Barriquespiel, aber einem Bitterton am Gaumen.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 26/2/2011
Fazit: Bleibt hinter meinen Erwartungen zurück. 16/20

Domaine Bourdic, Syrah, 2001, VdP Côtes de Thongues

Unglaublich, wie sich der wein gehalten hat. Eigentlich schwanke ich zwischen "gehalten" und "entwickelt", denn auf eine gewisse Art hat er sogar noch gewonnen! Elegante Kühle, schwarze Kirsche, Sandelholz, geniales, unaufdringliches Barrique-Spiel (ein weiteres Mal ein großes Kompliment an Hans Hürlimann und Christa Vogel).

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 22/2/2011
Fazit: Ganz große Klasse! 17,5/20

Chateau Saint-Paul, 2003, AOC Haut-Médoc

Wie spannend ist doch die Weinwelt! Ich habe gerade meine erste Notiz zu diesem Wein gelesen (http://www.hamburger-weinseite.de/index.php?option=com_degustationsnotizen&Itemid=41&func=detail&id=51) und muss sagen, dass ich ihn gnadenlos unterschätzt habe. Inzwischen hat er große klasse, ist füllig und trotzdem elegant und von schöner struktur; er hat eine gewisse Kühle, gepaart mit einer sonnigen Süße, die von reifen Tanninen gestützt wird. Ich weiß nicht, ob man den Wein in einer Blindverkostung nicht als wesentlich teurer einschätzen würde. Das einzige was fehlt, ist ein deutlicher Eigencharakter, aber angesichts des Preises und der Qualität ist es regelrecht unfair, das zu erwähnen (nicht jedes Terroir ist dafür gemacht).

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 27/1/2011
Fazit: Super! 17/20

Chateau Maucaillou, 1998, AOC Moulis

Etwas ängstlich habe ich meine letzte Flasche 98er Maucaillou geöffnet – ist er schon "drüber"? Schöne Nase nach Zedernholz, Waldboden, Cassis und Assam-Tee, danach ein sehr schöner Ersteindruck, dem unmittelbar starke Rösttöne (fast Asche) folgen. Diese Störnoten verflüchtigen sich aber nach wenigen Minuten und der Wein ist zwar relativ schlank, macht aber eine Menge Spaß, weil er sehr authentisch ist. Erdige Noten, wieder Zedernholz und Cassis. Ein klassischer guter Cru bourgeois alter Machart.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 24/1/2011
Fazit: Hat sein Hoch überschritten, macht aber noch knapp 16/20.

Mas Mortiès, 2008, AOC Languedoc

Der Wein ist noch sehr jugendlich und braucht jede Menge Luft. Nach ca. 6 Stunden öffnet er sich sehr schön mit. Elegant, mit Kirsche und Lakritz – für mich ein untypischer Mortiès. Vielleicht liegt`s am neuen Besitzer!?

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 21/1/2011
Fazit: Bin gespannt auf die Entwicklung. 15,5/20