Grès-Saint-Paul, Romanis, 2007, AOC Languedoc

Ein Romanis des "alten" Stils (1998-2002); sehr komplex, tiefe Fruchtnoten mit einem animalischen Touch. Unterholz, lang und saftig.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 28/7/2010
Fazit: Ein toller Wein, der aber bei vielen Konsumenten auf Unverständnis stoßen wird (wie komplexe Musik). 16/20

Domaine Estagnol, 2008, AOC Languedoc

Klein im Preis, aber gar nicht klein im Charakter. Sehr eigenständig mit Kaffee- und Röstaromen, Cassis und Kräutern der Garrigue.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 12/6/2010
Fazit: Ich mag Weine, die ihren eigenen Charakter haben und in diesem Preissegment gibt es davon leider nicht allzu viele. Dieser ist ein positives Beispiel! 15,5/20

Mas Pountil, 2005, AOC Languedoc

Die "große" Cuvée von Pountil verinnerlicht wie nur wenige Weine das Terroir der Terasses du Larzac". Extrem eigenständig mit Holunder, Oliven, Wacholder, Röstnoten, Leder und saftigen Tanninen.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 9/6/2010
Fazit: Für mich ein großer Wein! 18,5/20

Belle Epine, 2008, VdP d`Oc

Schöner Roter mit brombeerigen Fruchtnoten, etwas Mokka, recht dicht. Im Riedel-Syrah-Glas fächert er sich schön in die beiden Rebsorten auf und der Merlot wird präsenter mit Kaffee-Aromen und einem leicht erdigen Touch.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 8/6/2010
Fazit: 15/20 (Preis/Genuss für mich 19/20)

Mas Pountil, Gourmandise, 2008, AOC Languedoc

Dörrfrüchte, gekochte Banane, viel Schmelz am Gaumen, Lorbeer und Kirsche. Sehr rund, fülig und trotzdem von gewisser Leichtigkeit. Fast komplett beiologisch erzeugt.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 29/5/2010
Fazit: Ich mag die Weine von Pountil (Angéla und Brice Bautou) einfach quer durch alle Cuvées und Jahrgänge. 15,5/20

Chateau La Tour Haut Caussan, 1998, AOC Médoc

Ich habe gerade in meine letzte Degu-Notiz dieses Weines reingeschaut und wurde ganz traurig. Der wein ist im Zeitraffer abgestürzt. Was noch bleibt ist eine recht angenehme Nase, etwas erdig mit Trüffelnoten, doch im Mund ist die Säure überpräsent. Ich hoffe die sich noch in meinem Keller befindenden Flaschen (ich glaube, es sind noch zwei), sind noch besser erhalten.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 22/5/2010
Fazit: Kurz vor "VORBEI". 13/20