Chateau Pradeaux, 2003, AOC Bandol

Ein höchst seltsamer Wein! Helle, recht klare Farbe – fast wie ein sehr alter Wein. Im Mund geht`s dann entsprechend weiter: Dünn, ohne jegliche Frucht, starke Rauchnoten, leichte Bitternoten.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 6/2/2010
Fazit: Soll das der berühmte Pradeaux sein? Ich habe bisher 3 Jahrgänge dieses Weingutes getrunken: 1989: genial, 1999 grauenhaft, 2003….leider dem 1999er ebenbürtig….13/20.

Domaine Bourdic, Zappa, 2007 Vin de pays des côtes de Thongue

Sehr saftig und frisch, leichtfüßig, Tabak, schwarze Kirsche, schwarze Teeblätter, geröstete Mandeln und ganz leichte Apfel-Anklänge.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 1/2/2010
Fazit: Für mich zusammen mit Grès Saint Paul – Romanis und Domergue – Espérance einer der besten Stahltankweine überhaupt und in diesem Preissegment sowieso! 16/20

Domaine Gros` Noré, 2004, AOC Bandol

Wunderbare Terroir-Typizität, viel Schmelz, malzig, lang und tief.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 28/1/2010
Fazit: Müsste ich auf einer einsamen Insel leben und dürfte nur Weine einer Appellation mitnehmen, es wären Bandols…..dieser ist klasse! 18/20

Domaine Bourdic, Le Traver, 1998, VdP d`Oc

Leichte Braunfärbung am Rand. Erstaunlich jugendliches Bouquet nach Eukalyptus, Kräutern und Kirschmarmelade. Im Mund sehr saftig, mit kühler Eleganz. Erinnert mich an den 2001er Sentinelle von Bourdic.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 14/1/2010
Fazit: Eine positive Überraschung. Ich hätte gedacht, er ist längst "über den Jordan" gegangen. Macht aber immer noch Spaß, auch wenn er deutlich abgebaut hat. 15/20

Mas des Brousses, 2003, AOC Languedoc

Leichte Braunfärbung am Rand; Nase nach Kräutern, schwarzen Teeblättern, Marzipan. Im Mund leichte "Todessüsse", Frucht und Tannin sind schon deutlich abgeschmolzen. Schöner Schmelz mit etwas Liebstöckel, aber die besten Tage sind klar vorbei! Es fehlt an Dichte und Struktur.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 9/1/2010
Fazit: Besser als beim letzten Mal, aber klar über den Höhepunkt weg! 14/20

Mas Pountil, 2003, AOC Languedoc

Unglaublich Terroir-geprägt (Terrasses du Larzac). In dem Maß kenne ich das nur von den Weinen der Domaine Grecaux. Fast noch jugendlich mit ungestümer Kraft. Im Moment kein großer Trinkgenuss.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 2/1/10
Fazit: Abwarten, was wird. Derzeit keine Bewertung.

Bertrand Bergé, Les Mégalithes, 2005, AOC Fitou

Tintig und ausladend mit getoastetem Weißbrot und Dörrobst in der Nase. Im Mund Lakritz, Backpflaumen, Kaffee, dahinter Vanille und Marzipan, ganz am Ende wieder Lakritz. Sehr saftig. Noch fast jugendlich.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 29/12/2009
Fazit: Große Klasse! 18/20

Domaine Terrebrune, Réserve, 1999, AOC Bandol

Die Nase verrät sofort den Bandol: Hinter marmeladiger Frucht entdeckt mal ledrige Aromen, Waldboden und Kräuter. Im Mund sehr ausgewogen, saftig, süßes Extrakt und schöner Eigencharakter.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 25/12/2009
Fazit: Müsste ich auf eine einsame Insel gehen und dürfte nur Weine aus einer Appellation mitnehmen….es wären Bandol-Weine….18,5/20

Cos d`Estournel, 1982, AOC St-Estèphe

Ich dachte, der 86er Cos sei nicht zu toppen und wurde prompt eines Besseren belehrt. Volles Bukett, leicht malzig mit süßlichen Noten. Im Mund wiederum malzig, stoffig mit einer traumhaften Struktur und schönen Brombeeraromen. Am Gaumen genial mit einer unglaublichen Länge.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 25/12/2009
Fazit: Ebenso "alte Schule" wie der 86er. Ein Traum! 19,5/20