Chateau Batailley, 1989, AOC Pauillac

Nachdem er irgendwann zu einem sehr Tannin-lastigen Wein geworden war (das hatte sich schon lange angekündigt), ist jetzt kaum mehr etwas übrig. Kaum Frucht, kaum Abgang. Für einen 89er Cru classé extrem dürftig.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 10/3/2009
Fazit: Eigentlich bin ich ja großer Batailley-Fan, aber hier komme ich nicht um eine schlechte Bewertung herum: 12,5/20

Grès Saint Paul, Syrhus, 2003, AOC LAnguedoc

Balsamische Noten, Tabak, schwarze Früchte; die Barrique-Noten sind noch zu vordergründig und noch nicht ganz eingebunden. Der Wein wirkt noch immer total jugendlich – wie ein schlafendes Energiebündel.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 26/2/2008
Fazit: Derzeit: 17/20! Noch 3-5 Jahre warten, dann macht er mindestens 18/20

Mas des Brousses, 2003, AOC Languedoc

Nase: Cassis, Himbeere, Lakritz, Blut, leichte Unterholznoten. Im Mund sehr saftig, schönes Barrique-Spiel, angenehme Säure, im Abgang leicht malig.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 25/2/2008
Fazit: Für mich der perfekte Mas des Brousses, weil sich Syrah, Grenache und Mourvèdre optimal ergänzen. Schade, dass die Domaine einen anderen Weg gegangen ist, Grenache fast verbannt und den Mourvèdre-Anteil erhöht hat. 17/20

Bertrand Bergé, Origines, 2006, AOC Fitou

Tiefe, dunkle Farbe; erst schwrze Kirsche, dann Mokka, Lakritz und Marzipan. Sehr saftig, tolle Carignan-Aromatik (60%Carignan, 40%Grenache).

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 24/2/2008
Fazit: Macht seinem Namen (origine = Ursprung) alle Ehre. Außerdem ein Preis-/Leistungs-Knaller! 16/20

Chateau Lanessan, 1989, AOC Haut-Médoc

Über ein Jahr ist die letzte Verkostung her. Er hat nicht verloren seitdem! Weiche, reife Frucht, sanfte, recht weit abgeschmolzene Tannine.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 21/2/2009
Fazit: Schöner Wein, der sein Geld dicke wert ist! 16/20

Domaine du Pegau, 1990, AOC Chateauneuf du Pape

Ich war unglaublich gespannt! Ein Urgestein der Appellation, zudem ein hochgehandeltes Weingut. Die Nase war sehr komplex mit animalischen Noten, Flieder und schwarzer Kirsche. Im Mund erstmal ein kleiner Schock: Rest-Kohlensäure, dann tintig, tief aber irgendwie nur schwer zugänglich. Wirkte fast jugendlich. Die Farbe war allerdings schon deutlich aufgehellt und zeigte einen orange-farbenen Wasserrand.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 21/2/2009
Fazit: Ich weiß nicht, was ich von diesem Wein halten soll! 16/20

Canon la Gaffelière, 1990, AOC St.Emilion

Direkt nach dem Öffnen betörendes Bukett nach Edelhölzern, im Mund saftig mit balsamischen Noten. Verliert dann im Zeitraffer und baut Säure und strörende, sehr vordergründige Rauch- und Bitteraromen auf.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 19/2/2008
Fazit: War vor 3 Jahren vermutlich klasse. Wertung: Von 17/20 (kurz nach dem Öffnen) bis 14/20 nach 30 Minuten

Mas Pountil, Authentique, 2005, AOC Languedoc

Dieser Wein ist so tiefgründig, so saftig, so lang und dicht! Waldboden, Pflaume, Lavendel, Thymian. Elegant und kraftvoll zugleich.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 16/2/2008
Fazit: Wer auf authentische Weine aus Südfrankreich steht, wird begeistert sein. Für mich ein traumhaft guter Wein, der immer weiter zulegt. 17,5/20