Domaine Sarda-Mallet, Terroir Mailloles, 2002, AOC Roussillon

Ich bin zwiegespalten: Objektiv ist das ein qualitativ hochwertiger, sauberer Wein mit einer noch leichten Holzdominanz; subjektiv ist er mir zu fett, zu süß, zu marmeladig, und zu stark vom Barrique geprägt.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 14/3/2007
Fazit: Nach zwei Gläsern hatte ich genug, deshalb subjektiv: 14,5/20, objektiv 16,5/20

Domaine Peyre Rose, Clos Syrah Leone, 1995, AOC Languedoc

Nachdem ich vor Kurzem den 95er Clos des Cistes getrunken hatte, war ich ein wenig enttäuscht. Weniger Finesse und Klarheit, etwas ruppig. Trotzdem viel Tiefe und eigenständige Aromatik. Außerdem habe ich den Eindruck, dass der Wein seinen Höhepunkt überschritten hat.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 17/3/07
Fazit: Gut, aber zu teuer. 17/20

Chateau Charmail, 1998, AOC Haut-Médoc

Cassis, Kräuter und rauchige Aromen, sanfte Tannine. Alles in allem nett, aber nicht mehr. Hätte ich nicht vorher in René Gabriel´s Buch \“Bordeaux Total\“ die Bewerung mit 18 Punkten gelesen, hätte sich meine Enttäuschung wohl in Grenzen gehalten….

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 10/3/2007
Fazit: ….ach ja, Bordeaux-Weine und ihre ewige Überschätzung! 15/20

Domaine Peyre-Rose, Clos des Cistes, 1995, AOC Languedoc

Schon beim Bukett bekam ich fast am ganzen Körper Gänsehaut. So viel Tiefe, Kraft, Vielschichtigkeit gepaart mit kühler Eleganz: Wie die Vereinigung der besten Komponenten eines Top-Pauillac und dem besten, was Südfrankreich zu bieten hat. Im Mund dann die Fortsetzung: Kräuter, schwarze Oliven, balsamische Note, aber auch eine an Cabernet erinnernde kühle Cassis-Aromatik mit Zedernholz, Rauchigkeit und einer tollen Tanninstruktur.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 26/2/2007
Fazit: Ich habe immer gedacht, dass ich diese Punktzahl nie oder erst in einem recht hohen Alter vergeben würde, aber es muss sein: 20/20

Mas Domergue – Rouzigapote 2002, AOC Languedoc

In der Nase Unterholz und Tabak, feuchtes Heu, Stachelbeere. Im Mund wiederum Tabak, schwarze Früchte, Pflaumen, dann animalische Noten wie Leder und Trüffel.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 13/2/2007
Fazit: Ist jetzt vollreif und ich bin ganz traurig, dass ich die meisten Flaschen dieses Weines schon viel früher getrunken habe. Manchmal kann man sich einfach nicht vorstellen, dass solch günstige Weine (Euro 5,90) ein solches Entwicklungspotential haben! 16/20