Pavie-Décesse, 1985, St.Emillion grand cru

Hohe Erwartung und Zweifel ob des Alters und der Vorschusslorbeeren….am Ende wurden die Zweifel besätigt. Der Wein zeigt einen deutlichen Wasserrand, hat Sherrynoten und ist inzwischen recht dünn. Man erahnt, was er in seiner Hochphase dargestellt hat; die ist allerdings schon eine Zeit lang vorbei.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 1/7/06
Fazit: Ich sag´s ja immer wieder…auch große Bordeaux-Weine sind nicht so alterungsfähig wie es die \“Fachwelt\“ immer behauptet. Vor allem differieren die Flaschenqualitäten mit zunehmendem Alter immer mehr. Diese bekommt mit einem Augenzwinkern gerade noch 15/20

Chateau Meyney, 1990, St.Estèphe

In der Nase Cabernet-geprägt mit erdigen Noten (vielleicht hat es dem Cabernet etwas an Reife gefehlt), im Mund eine gewisse Kühle und Cassis. Insgesamt etwas rustikal.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 1/7/06
Fazit: Von einem 90er St.Estèphe hätte ich mir doch etwas mehr erwartet…trotzdem mit Genuss getrunken. 15,5/20

Chateau Maucaillou, 1996, Moulis

Ein klasse Wein, den ich in Subskription für 19,-DM (!!!) gekauft habe. In der Nase zerdrückte Kirschen, schwarze Oliven, etwas Banane und Nadelwald. Im Geschmack sehr rund, perfekte Balance zwischen Frucht und Tanninen, leichte Marzipan-Noten, viel Schmelz. Allein ein wenig Kraft hat er verloren und ist meiner Meinung nach leicht über seinen Höhepunkt hinaus.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 8/7/06
Fazit: So macht Bordeaux Spaß! 16,5/20

Grès St.Paul – Libertine 2005, VdP d`Oc

Ein trockener Muscat, der durch die Rebsorten-typische Aromatik besticht. Sehr würzig (mit Lakritz, Stachelbeer und Nelken) und fett, gestützt von einer feinen Säure, die dem Wein seine Frische gibt.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 6/5/06
Fazit: Ein toller Apéritif! 16/20

La Grange Philippe, Chardonnay, 2005, Vin de pays d`Oc

Das Bukett springt regelrecht aus dem Glas mit einer Fülle exotischer Aromen. Im Mund Birne und viel Substanz. Hält auch sehr würzigen Gerichten stand.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 6/5/06
Fazit: Kein Wein für Liebhaber \“kühler\“ Weißweine, eher einer für Rotweintrinker.
14,5/20

Carruades de Lafite, 1995, Paulillac

Tiefrote Farbe, noch nicht ins braun wechselnd.
Im Geschmack erdig mit beeriger Frucht.
Im Bouquet sind Noten von Paprika und rotem Pfeffer.

Notiz-Autor: Jürgen W.
Degustationsdatum: 21.04.06
Fazit: Ein voller Genuss. Der Wein kann allerdings noch einige Zeit liegen.

Grès St.Paul Syrhus 2002 AOC Languedoc

Fast schwarze Farbe. Deutliche Barriquenoten, elegante Kühle (völlig gegensätzlich zu 2001), Süßholz und schöner Fruchtschmelz.

Notiz-Autor: Christoph Müller
Degustationsdatum: April 2006
Fazit: Wird noch weiter zulegen. Sollte noch eine Weile liegen.
17,5/20 mit Potential 18,5/20

Grès St.Paul, Antonin 2001, Languedoc

In der Nase Süßholz und tiefe schwarze Früchte, am Gaumen viel Schmelz und Länge, saftig. Hatte noch vor einem Jahr eine leicht \“mondäne\“ Ausstrahlung (sehr international gemacht), die er jetzt (aus meiner Sicht: glücklicherweise!) verloren hat.

Notiz-Autor: Jens Lück
Degustationsdatum: 30/3/2006
Fazit: Nun ist doch noch ein richtiger ANTONIN aus ihm geworden.
17/20