Grange Philippe, AOC, 2003, AOC Languedoc

Immer wieder begeistert mich dieser Wein. Im Stahltank ausgebaut und trotzdem extrem weich und rund mit Unterholznoten, Dörrpflaumen und viel Dichte.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 22/72006
Fazit: Ein Preis/Genuss-Gigant (unter 7 Euro!). 16/20

Domaine des Grecaux Héméra, 2002, AOC Languedoc

Schon in seiner Jugendphase hat der Wein durch eine immens tiefe, schwarze Frucht beeindruckt. Er war marmeladig und fett und trotzdem nicht überladen.
Inzwischen ist er von einer unglaublichen Eleganz geprägt mit leichten Barrique-Aromen, schwarzen Beeren, und einem seidigen Schmelz mit samtweichen Tanninen. Sehr, sehr lang am Gaumen.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 28/7/06
Fazit: Ein Wein, der Gänsehaut macht. Eigenständig, unverwechselbar, hochklassig! Und er wird noch zulegen!
19/20

Grès St.Paul – Antonin, 2000, AOC Languedoc

Hat lange gebraucht, um auf seinem Zenith anzukommen (der 2001er und 2002er waren wesentlich früher zugänglich). Aber das Warten hat sich gelohnt. Tiefdunkle Farbe, dichte saftige Brombeernoten in der Nase. Im Mund unglaublich vielfältig: Wieder Brombeeren, Garrigue-Noten, leicht rosinierend, Birne, Tabak, etwas schwarzer Pfeffer und am Ende reife, elegante Tannine, die dem Wein eine außergewöhnliche Länge geben.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 11/7/06
Fazit: Einer der besten Weine dieses Jahres (Preis/Genuss-Verhältnis:20/20).18/20

Mas des Brousses, 2001, AOC Languedoc

In der Nase Brombeeren, Tapenade, Mandel und trockene Tannennadeln. Im Mund explodieren die Aromen: Marzipan, breites, elegantes Fruchtspektrum und saftige, noch etwas feste Tannine. Unglaubliche Länge und Fülle.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 15/7/06
Fazit: Ein toller Wein, für den ich ohne mit der Wimper zu zucken das Doppelte bezahlen würde. Hat seinen Höhepunkt noch nicht erreicht (ca.2008). 17,5/20

Mas Pountil ,2003, AOC Languedoc

Als großer Pountil-Fan war ich sehr gespannt. Der Wein trägt deutlich die Merkmale des Hitzejahres 2003 und ist noch sehr jugendlich geprägt. Einer vollen pflaumigen Frucht folgt leicht dominierendes, noch etwas rauhes Tannin, das nach Wartezeit im Weinkeller schreit.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 6/7/06
Fazit: Hat ein langes Leben vor sich. Zur Zeit 15,5/20 mit Potential für 17/20

Domaine Fondrèche, Fayard, 2003, AOC Côtes du Ventoux

Bei einem gemeinsamen Abendessen mit Jean-Philippe Servière (Besitzer des Ch.Grès St.Paul) und seiner Frau Marie-Josèphe getrunken. Alle waren begeistert: Diese Cuvée besticht durch Zedernholz, viel Schmelz, große Eleganz und einer schönen Länge.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: Juni 2006
Fazit: Nicht zu unrecht zählt die Domaine Fondrèche seit Jahren zu den Aushängeschildern der AOC Côtes du Ventoux! 16/20

Pavie-Décesse, 1985, St.Emillion grand cru

Hohe Erwartung und Zweifel ob des Alters und der Vorschusslorbeeren….am Ende wurden die Zweifel besätigt. Der Wein zeigt einen deutlichen Wasserrand, hat Sherrynoten und ist inzwischen recht dünn. Man erahnt, was er in seiner Hochphase dargestellt hat; die ist allerdings schon eine Zeit lang vorbei.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 1/7/06
Fazit: Ich sag´s ja immer wieder…auch große Bordeaux-Weine sind nicht so alterungsfähig wie es die \“Fachwelt\“ immer behauptet. Vor allem differieren die Flaschenqualitäten mit zunehmendem Alter immer mehr. Diese bekommt mit einem Augenzwinkern gerade noch 15/20

Chateau Meyney, 1990, St.Estèphe

In der Nase Cabernet-geprägt mit erdigen Noten (vielleicht hat es dem Cabernet etwas an Reife gefehlt), im Mund eine gewisse Kühle und Cassis. Insgesamt etwas rustikal.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 1/7/06
Fazit: Von einem 90er St.Estèphe hätte ich mir doch etwas mehr erwartet…trotzdem mit Genuss getrunken. 15,5/20

Chateau Maucaillou, 1996, Moulis

Ein klasse Wein, den ich in Subskription für 19,-DM (!!!) gekauft habe. In der Nase zerdrückte Kirschen, schwarze Oliven, etwas Banane und Nadelwald. Im Geschmack sehr rund, perfekte Balance zwischen Frucht und Tanninen, leichte Marzipan-Noten, viel Schmelz. Allein ein wenig Kraft hat er verloren und ist meiner Meinung nach leicht über seinen Höhepunkt hinaus.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 8/7/06
Fazit: So macht Bordeaux Spaß! 16,5/20