Chateau Lamargue, 2004, AOC Costières de Nimes

Zwischen 1999 und 2001 hatten wir die Jahrgänge 96-99 im Programm. Damals fiel der Wein durchweg durch einen eigenen Stil mit deutlichen floralen Noten auf. Wir trennten uns aufgrund einer sehr negativen Erfahrung mit dem damaligen Verwalter con diesem Chateau.
Der 2004er ist komplett anders und trotz schöner Tabaknoten sehr eindimensional, denn man sucht vergebens nach weiteren Eindrücken.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 19/6/2007
Fazit: Seltsamer Wein. 13,5/20

Chateau de Lascaux – Les nobles Pierres, 2003, AOC Languedoc

Die Nase lässt eine böse Vorahnug aufkommen, die sich leider im Mund bewahrheitet: Holz, Holz, Holz und kaum etwas dahinter. Mit viel Luftkontakt verschwindet das Holz, aber es bleibt nur wenig übrig.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 11/6/07
Fazit: Frühere Jahrgänge waren Klassen besser! 12,5/20

Bertrand Bergé – Les Mégalithes, 2005, AOC Fitou

Besteht aus Syrah, Grenache und Carignan – in der Nase und im Mund dominiert letztere Rebsorte. Tief, würzig mit nussigen, tintigen Noten. Schwarze Früchte, Oliven; komplexe Aromatik mit an Bandol erinnernden, saftigen Tanninen.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 10/6/2007
Fazit: Ein toller Wein, den wir bei einem gemainsamen Abendessen mit Jean-Philippe Servière (Chateau Grès St.Paul) und seiner Frau getrunken haben. Alle waren begeistert! 17,5/20

Grès St.Paul – Romanis 2004, AOC Languedoc

Röstnoten, kleine rote Früchte, Teer, Kaffee, Garrigue-Kräuter, Eukalyptus. Unglaubliche Aromenvielfalt. Kein unkomplizierter Wein, sondern einer mit Tiefe, der einen auf eine kleine Reise mitnimmt.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 9/6/2007
Fazit: Klasse! 17/20