Mas Pountil, 2004, AOC Languedoc

Animalische Aromen, Röstnoten und Brombeere, extrem eigenständig. Sehr Terroir-geprägt und in seiner Stilistik erinnernd an z.B. Grecaux – Terra Solis.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 12/12/2008
Fazit: Für mich ein ganz toller Wein. Ich bin ein großer Fan von jenen Rebsäften, die das Terroir der "Terrasses du Larzac" so verinnerlichen und umsetzen! 18/20

Chateau Batailley, 1986, AOC Pauillac

Ich hatte ein wenig Angst vor einem "Tanninbolzen", doch weit gefehlt! Sehr gut erhalten, schöne Cabernet-Aromatik, gut integrierte Tannine, lediglich ein wenig Körper fehlt inzwischen.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 7/12/2008
Fazit: Macht immer noch Spaß! 16/20

Chateau Chasse-Spleen, 1991, AOC Moulis

Die Nase war Cabernet-lastig mit erdigen Tönen und etwas Eukalyptus. Im Mund wiederum kühle Aromen, mittlerer Körper und angenehme Tannine.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 29/11/08
Fazit: Mit Sicherheit über seinen Höhepunkt weg, dennoch eine angenehme Überraschung für einen 91er! 15/20

Ch.Grand Mayne, 1990, Saint-Emilion Grand Cru

Ich habe diesen Wein bereits vor etwa 2 Jahren einmal getrunken und war jetzt – ebenso wie damals – total fasziniert! Eine unglaubliche Eleganz, eine kühle Finesse, samtige, nicht zu vordergründige Frucht, Unterholznoten, wunderbar strukturierte Tannine, die die optimale Balance zwischen Festigkeit und Schmelz haben, lang, tief…..und noch viel mehr! Absolut auf der Höhe!

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 5/11/2007
Fazit: Steht auf der Liste meiner ewigen Favoriten auf Platz 2. Ein Beispiel für jeden Spitzenwein! Im Übrigen lässt sich anhand der Top-Bordeaux-Weine, die ich innerhalb der letzten 3 Tage getrunken habe eine interessante Beobachtung machen: Das Renomee der einzelnen Weine (und leider auch der ursprüngliche Einkaufspreis ca.2 Jahre nach der Ernte) ist umgekehrt proportional zur Qualität! Das hat natürlich keine Allgemeingültigkeit. Allerdings würde ich ohne jeden Skrupel behaupten, das so mancher Geheimtip/no-name-Wein einige der besten Crus in den Schatten stellt….und darum ist die (französische) Weinwelt auch für Durchschnittsverdiener so interessant! 19,5/20

Am 15/11/2008 erneut getrunken. Jetzt ist er (leider!) auf dem absteigenden Ast. Immer noch klasse, aber inzwischen etwas indifferent verglichen mit seinen besten Zeiten! 17/20

Chateau Palmer, 1991, AOC Margaux

Ein Cru classé mit sehr gutem Ruf, aber 1991 – ein sehr schlechtes Jahr! Ehrlich gesagt, war ich überzeugt, dass der wein hinüber ist. Weit gefehlt: Malzige Nase, Brombeere, Krokant; schöne Reifetöne. Im Mund das gleiche Spiel: Viel Wärme, seidig, tolle Frucht und weiche Tannine.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 15/11/2008
Fazit: Ein absoluter Kracher! Einer der besten – wenn nicht DER BESTE 91er Bordeaux, den ich je getrunken habe! Hat an diesem Abend sogar den 90er Grand Mayne geschlagen!
18/20

Mas Pountil, Gourmandise, 2006, AOC Languedoc

Der "kleine" Pountil ist ein authentischer Roter, der Spaß macht. Himbeere und Wacholder, recht tief, dicht und saftig.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 31/10/08
Fazit: Sehr schön mit einer kleinen Kritik: Vielleicht hätte dem Wein etwas weniger Extraktion gut getan (mehr Eleganz, dafür ein bisschen weniger Kraft). 15/20

Chateau Tour Haut-Caussan, 1995, AOC Médoc

Deutlicher, ziegelroter Wasserrand, verführerische Nase, im Mund elegant, etwas erdig, Amarena-Kirsche und leichte Maripannoten.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 1/11/2008
Fazit: Ein toller Wein! Und: Einer der Weine, die den Ruf der Bordelaiser Region rechtfertigen. 17/20