Chateau Font Barrièle, 2003, AOC Costières de Nimes

Bisher hat der Wein sich eher von seiner eleganten Seite gezeigt. Dieses Mal präsentiert er sich sehr kraftvoll mit Flieder, Lavendel und Olivennoten, schwarzen Früchten und einer  immensen Tiefe.  Ein ganz leichter Eindruck  von Restkohlensäure zusammen mit Aromen von Leder erinnern mich an den 96er Domaine du Caillou aus Chateauneuf-du-pape. Beeindruckend!

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 8/7/2008
Fazit: Ich habe den Wein unterschätzt und bin gespannt, wie er sich entwickelt. 17/20

Domaine Fondrèche, Cuvée Fayard, 2007, AOC Cotes du Ventoux

Sehr schöner Wein mit guter Struktur, mittlerem Körper und angenehmen Tanninen. Schwarze Oliven, Café, schwarze Kirsche und ganz deutlich Unterholz. Das einzige, was mich stört, ist, dass sich die einzelnen Jahrgänge dieses Weines so wenig unterscheiden! Wie kann das sein?

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 21/6/2008
Fazit: Seit Jahren auf konstantem Niveau! 16/20

Domaine de Trépaloup, Syrah, 2006, VdP d`Oc

Schöne Gewürzaromen (Kräuter, Pfeffer), nicht ganz ausgewogene animalische Noten, die eine leichte Unreife oder junge Reben vermuten lassen.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 20/6/2008
Fazit: Für die Zukunft im Auge behalten! 14/20

Chateau Mourgues du Grès, Terre d`Argence, 2005, AOC Costières de Nimes

Seit dem Jahrgang 2001 habe ich diese Cuvée oft getrunken und war meist sehr angetan. Die Nase dieses 2005ers war interessant mit Pflaumen- und Brombeermarmelade, Unterholz und Röstnoten. Im Mund eine sehr konzentrierte schwarze Frucht, dann leider ein "Loch" und danach ein sehr deutlicher Holzton. Nach längerem Luftkontakt besserte sich das Zusammenspiel kurz, fiel dann aber wieder zurück in Richtung des ersten Eindrucks, wobei sich der Holzton etwas zum Positiven (Unterholz, Tabak) veränderte.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 18/6/2008
Fazit: Unter meinen Erwartungen. 15/20

Grès Saint Paul, Antonin, 2005, AOC Languedoc

Nach den Jahrgängen 1998 – 2002, die ich alle extrem gut fand, habe ich dem Antonin immer etwas zwiespältig gegenüber gestanden und konnte die recht hohen Bewertungen im Guide Hachette nicht recht nachvollziehen. Der Wein war mir immer etwas zu "mainstreamig"….die extrem hohe Beliebtheit bei unseren Kunden stützt diese Behauptung. Mit diesem 2005er ging es mir zu Beginn wieder so, aber dann fand ich pötzlich Zugang. Irgendwie war ich immer auf der Suche nach den "alten" Antonins, die – wenn auch sehr unterschiedlich – immer sehr markant und kraftvoll waren. Der neue Stil ist "stiller", eleganter und saftiger mit einer weicheren Aromatik. Eigentlich wie ein Bruder des "Romanis" mit Holzausbau. Allerdings gefällt mir persönlich dann der Romanis besser – ebenso wie die "alten" Antonin-Jahrgänge.

Notiz-Autor: Jens Lueck
Degustationsdatum: 16/6/2006
Fazit: Subjektiv: 15/20, objektiv: 16,5/20

Mas de Bressades, Tradition, 2006, AOC Costières de Nimes

Unmittelbar nach dem Öffnen animalische Noten und Carignan-Anzeige (?). Das lässt aber schnell nach. Dann sehr saftig mit würzigen Noten, Wacholder, Oliven, Mokka. Schöne Länge und Komplexität.

Notiz-Autor: Jens Lück
Degustationsdatum: 13/6/2008
Fazit: Erstens mag ich den Wein, weil er einen eigenen Charakter hat und zweitens ist er zum Preis von unter 7,-Euro ein Knaller! 16/20

Domaine Haut-Blanville, 1998, AOC Languedoc

Überbordende Nase nach schwarzen Früchten und Waldboden. Im Mund wunderbare, samtige Frucht (wieder schwarze Früchte) ein wenig schwarzer Tee und dunkle Schokolade, dann allerdings ein immer noh etwas zu vordergründiger Holzton. Das Finale ist zu schmal und kurz.

Notiz-Autor: Jens Lück
Degustationsdatum: 24/5/2008
Fazit: Gut, aber dennoch hat er meine Erwartungen nicht ganz erfüllt. 16,/20